Zahl der Hausratversicherungen rückläufig

Das Meinungsforschungsinstitut YouGov veröffentlicht seit 1996 die Marktstudie „Kundenmonitor Assekuranz“. Für diese Umfrage interviewten die Meinungsforscher zwischen April und Oktober 2016 genau 10.146 repräsentative Personen. Das Fazit in Bezug auf die Hausratversicherung lautete, dass die Zahl der bestehenden Verträge deutlich rückläufig sei. Gegenüber der Marktabdeckung von 67 Prozent im Jahr 2015 war die Zahl im Jahr 2016 um zwei Prozent gesunken. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, GdV, dagegen vermeldete einen Anstieg der vermittelten Policen. Die aktuellsten Zahlen des GdV zeigen einen Anstieg von 25,4 Verträgen in 2014 auf 25,8 Verträge in 2015.

Betrachtet man die Zahlen des GdV, so ergibt sich zumindest bei den Beitragseinnahmen gegenüber 2015 ein Plus von zwei Prozent. Dies kann allerdings auch aus Beitragsanpassungen resultieren.

Den Hausrat zu versichern, vergessen viele heute.

Während bei der Generation der 55Jährigen und Älteren rund 78 Prozent der Befragten über eine Hausratversicherung verfügen (für diese Personen gibt es übrigens rabattierte Seniorentarife), sind es bei den Unter-30-Jährigen weniger als 30 Prozent.

Die Argumentation von YouGov bietet allerdings keinen Lösungsansatz, woran der Rückgang liegen könne. Da die Zahl der Hausratversicherungen bei den unter 30Jährigen den größten Rückgang verzeichne, sehen die Meinungsforscher eine der Ursachen darin, dass durch die steigenden Studentenzahlen die Notwendigkeit einer eigenen Hausratversicherung bei vielen jungen Menschen noch nicht bestünde. Auch Studenten mit eigener Wohnung am Ausbildungsort sind über die Außenversicherung noch bei den Eltern mitversichert.

Was bedeutet der Rückgang der Policen?

Ein Punkt sollte ebenfalls berücksichtigt werden. Die Zahl der Singlehaushalte steigt kontinuierlich an. Vor diesem Hintergrund steigt zwangsläufig auch die Zahl der potenziellen Neukunden. Es ist nur schwer vorstellbar, dass das Risiko von Wohnungseinbrüchen oder eines Brandes gesunken ist. Im Gegenteil, gerade Einbruchsdelikte nehmen kontinuierlich zu. Eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber den eigenen Wertgegenständen ist eher auch nicht zu vermuten. Vielmehr liegt der Schluss nahe, dass bei jüngeren Menschen in deren Augen die Besitztümer noch nicht den Wert erreicht haben, der es nicht möglich machen würde, den Verlust selbst auszugleichen. Dabei werden gerade Fahrräder als Bestandteil des Haushaltes im Wert unterschätzt. Die Prämie für die Absicherung eines Singlehaushaltes steht häufig in keiner Relation zu dem oft vierstelligen Wiederbeschaffungswert des Fahrrades .
Sollte es jedoch generell zu einem Rückgang der versicherten Wohnungen in Deutschland kommen, bedeutet dies, dass die Zahl derjenigen, die gerade durch Einbrüche in Mitleidenschaft gezogen wurden, steigt. Immerhin stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche von 2015 auf 2016 um zehn Prozent und überschritt die Marke von 167.000.

Günstige Policen für Singles bereits für ca. 40 Euro pro Jahr

Die Tatsache, dass nur ca. ein Drittel der Unter-30-Jährigen über eine Hausratabsicherung verfügen ist insofern unverständlich, dass eine solche Police nicht mehr als ca. 40-50 Euro pro Jahr kosten muss.
Gerade bei kleinen Wohnungen reicht eine recht kleine Versicherungssumme von ca. 20.000 bis 30.000 Euro aus. Hier bietet die Ammerländer Hausratversicherung aber auch andere Anbieter bereits günstigen Einsteigerschutz.

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Daniel Steinbegrer

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